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In dieser Artikel-Serie lernst du alles um einen kleinen Email-Servers
aufzubauen.
Es handelt sich um einen kompletten Email-Server für kleine Arbeitsgruppen
(so bis 30 Benutzer)
Voraussetzung für diese Serie sind leider grundlegende (keine speziellen) Netzwerkkenntnisse, du solltest grob wissen, wie der Email-Transport funktioniert und was ein DNS ist.
Der Email-Server soll folgende Aufgaben übernehmen:
Zu den einzelnen Punkten im Detail:
Zuerstmal schreibt man sich alle wichtigen Dinge auf:
Es ist am einfachsten wenn jeder Benutzer sein eigenes POP3-Fach bekommt,
dann brauchen die Emails nicht sortiert zu werden. Allgemeine Fächer wie
office@example.net kann man mit einer "Email-Weiterleitung" direkt
beim Provider in ein POP3-Fach eines Benutzers weitergeleitet.
Ein weiteres kleines Problem:
Meist bestehen in kleinen Netzwerken die Benutzer-Namen einfach nur aus
dem Vornamen, das ist zwar einfach und wenig Tipperei, aber von außen sollen
Email-Namen in der Form A.Allen@example.net benutzt werden. Also, müssen
die Emails doch sortiert werden, d.h.eine Email an A.Allen geht an angela,
das Problem ist aber mit Postfix sehr einfach zu lösen.
Legst du deine Benutzer aber neu an, so verwende einfach als lokalen Benutzer-Namen
die Email-Adresse, ist einfacher und übersichtlicher. (Ist das zu verstehen
? Wenn nicht bitte melden )
Noch ein Problem:
Meist geben die Webhoster den POP3-Fächern andere Namen als den eigentlichen
Email Namen, ich mache das hier auch mal so. Wenn du kannst, sollten die
Namen einen Bezug zum Benutzer herstellen
| Benutzer | Email-Adresse | Name des POP3-Faches / Paßwort |
| angela | A.Allen@example.net | hdv45 / geheim |
| bert | B.Beimer@example.net | hdv46 / geheim2 |
Der Name des POP3-Servers: pop.puretec.de
der zu benutzende SMTP-Server (an den wir die externen Emails senden):
smtp.puretec.de
Ich gehe bei mal folgendem Netzwerk aus :
Unsere Domain ist example.net, das hat folgenden Grund: Ich hatte mal in einem Artikel werner@tuxhausen.dee geschrieben und bekam darauf Spam !! Und example.net ist laut RFC2606 für Doku reserviert.
Wir haben ein kleines Klasse-C Netzwerk mit der Netzwerkadresse 192.168.44.0
mit der Subnetmaske 255.255.255.0 oder kurz /24.
Wir haben ein Netzwerk mit einem Server (benton.example.net) und zwei Client-Rechnern (ac01.example.net und ac02.example.net).
Der Server hat ein Modem/ISDN-Karte/Router und ist damit ans Internet gebunden;
er hat keine feste IP-Adresse, sondern bekommt diese bei der Einwahl vom
Provider zugewiesen.
Als Email-Software wird Netscape Messenger und Microsoft-Outlook benutzt.
Hier mal ein Bild von unserem Beispiel-Netzwerk:

Unser Netz steht, der Server ist bereit, alles läuft. Welche Software brauchen
wir ?
Da wir unter Linux arbeiten, gibt es wie immer ca. 100 Wege das Ganze zu
machen. Aber ich nehme für unseren Server folgende Software:
Warum diese ??
Naja, weil sie alle gut und stabil funktionieren und vor allem:
- fetchmail kann als Daemon laufen und so periodisch die Emails abholen
- UW Imapd ist sehr einfach einzurichten
- Postfix hat eine einfache Konfiguration (parameter = yes), und ist sehr
sicher
So es geht los, zur besseren Übersicht habe ich das Ganze in drei Artikel
gesplittet:
| [1] | Tuxhausen - Emails abholen mit fetchmail: | http://www.tuxhausen.de/fetchmail.html |
| [2] | Tuxhausen - Emails vom Server abholen mit IMAP: | http://www.tuxhausen.de/imapd.html |
| [3] | Tuxhausen - Emails versenden mit Postfix: | http://www.tuxhausen.de/software_postfix.html |
| Erstellt: 2005-07-11 | Autor: Markus Ungermann Kontakt |
| Letztes Update: 2002-08-21 | URL: http://www.tuxhausen.de/email-server.html |